Sabine Welz
Sabine Welz wurde 1969 in Berlin geboren. Sie lebt mit ihrer Familie nach wie vor in „ihrer“ Stadt und arbeitet als freischaffende Künstlerin.
Nach Abitur, kaufmännischer Ausbildung und der Ausübung dieses Berufes geht sie seit 1998 ganz ihrem Talent nach, der Malerei. Es begann eine jahrelange gegenständliche Phase, die eine ständige Weiterbildung in der Malerei mit Öl- und Acrylfarben beinhaltetete und viele vor allem positive, Erfahrungen mit Menschen und Materialien. Zahlreiche Arbeiten und Bildreihen entstanden während der Aufenthalte in Italien, wo es sie zwecks künstlerischer Studien immer wieder hinzog. In dieser Phase entstanden neben zahlreichen Naturdarstellungen und Stillleben auch Arbeiten zu anderen Themen, wie der Darstellung von Frauenkörpern- und Gesichtern.
Aus ihrem Atelier heraus organisierte sie ab 1998 Einzel-Ausstellungen sowie Ausstellungen in verschiedenen Unternehmen, auf Messen, zu gesellschaftspolitischen Anlässen und in größeren Praxen und Kanzleien sowie auf Mode- und Kulturveranstaltungen. Ab 2006 folgte die Ausrichtung ins Abstrakte. Sie malte und spachtelte nun vielfältig und losgelöst von vermeintlichen Konventionen, vom Gegenständlichen und der Perspektive und erzeugt u. a. spannungsgeladene Kompositionen entsprechend ihrem künstlerischen Temperament mit Farbkontrasten und Strukturen.
Zitat: „In meiner Malerei drücke ich aus was ich fühle, denn es ist Ausdrucksform persönlicher Eindrücke und Erfahrung und natürlich intensiver objektiver Wahrnehmung der Dinge. Ein Wechselspiel von Agieren und Reagieren mit offenem Ende.“
Sie spiegelt Zeitqualitäten und Energien, Emotionen und Explosionen. Die tragende Komponente ist oftmals der Prozess von Beginn und Verwerfungen, in der die Bildidee und Motivation immer spürbar bleibt.
Seit 2006 entwickelte sie ihr ART-DOMINO Konzept, malte anfangs mit Acrylfarben die klassischen meist grafischen Motive auf Leinwand. Die Idee zu ART-DOMINO entsprang dem Wunsch etwas zu erschaffen, was klein anfangen kann, um groß zu enden, was sich entwickelt, expandiert, sich verändert, wobei der Betrachter, wenn er möchte, sogar noch Einfluß auf die Gesamtkomposition an der Wand nehmen kann. Ihr erster Gedanke war, ein Kunstwerk mit spielerischer Leichtigkeit zu kreieren. Wie ein Spiel an der Wand. Daraus resultiertend entstand der Name ART-DOMINO für dieses Projekt. 2009 erweiterte sie um die stilisierten Berlin Motive und entschied sich für eine anspruchsvolle Druckversion. Alle Bilder sind Unikate. ART-DOMINO wird sich dadurch weiterentwickeln, dass die Künstlerin in ständigem persönlichem „Gespräch“ mit der eigenen Stadt ist.
In Vorbereitung sind zudem Kombinationen mit anderen Metropolen, wie z. B. Paris, London und New York und ART-DOMINO Umsetzungen aus dem I-Ging.
Es ist die Sehnsucht nach dem Eigenen, die sie antreibt und der Wille zur Weiterentwicklung ihrer individuellen Ausdrucksfähigkeit. Sie legt ihre Kreativität frei und bemüht sich um das Unverwechselbare der eigenen Kreativität. Die Neugier, Freude, Spontanität und Begeisterung an der Kunst sind ihr Antrieb. Sie hat den festen Wunsch etwas zu hinterlassen.



